{TODAY} Liebe Leserinnen, liebe Leser,
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Liebe Freundinnen und Freunde des Literaturlands Hessen,
wir wünschen Ihnen ein gutes, frohes neues Jahr! Ganz besonders freuen wir uns darauf, gemeinsam mit Ihnen den Tag für die Literatur am 7. Mai zu gestalten. Veranstalterinnen und Veranstalter können sich noch bis zum 22. Januar anmelden!
© Sybille Ring | hr-Grafik

Veranstaltungstipp: Wie geht queere Literatur? 

Bild © Ylva Verlag und Förderkreis Literatur e.V. | hr
In unserer Veranstaltungsreihe der hr2-Partnerbuchhandlungen lädt die Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt am 20. Januar zwei Verlage ein, die sich auf das Publizieren queerer Literatur spezialisiert haben. Miriam Guth vom MAIN Verlag in Frankfurt bringt die beiden Jugendbuchromane "Liebe mit gesenktem Blick" und "Origamiherz" mit, die zum Genre der "Gay Romance" gehören. Astrid Ohletz vom Ylva Verlag in Kriftel hat den lesbischen Liebesroman "Perfect Rhythm" sowie den lesbischen Kriminalroman "Das Geheimnis der roten Akten" mit dabei. Im Gespräch mit hr2-Moderator Bastian Korff stellen Astrid Ohletz und Miriam Guth Ihre Verlagsarbeit vor.  

In Erinnerung an Michael Hohmann und Peter Zingler

Michael Hohmann © Romanfabrik | Peter Zingler © dpa picture alliance
Die Frankfurter "Romanfabrik" hat einen festen Platz im Frankfurter Kulturleben. 1985 als Verein gegründet, gehört sie zu den ältesten Literaturhäusern Deutschlands. Am 25. Dezember verstarb Michael Hohmann, der die Romanfabrik 30 Jahre lang leitete. Mit ihm verliert die hessische Literaturszene einen "uomo universale", der wie kaum ein anderer verschiedene Künste, Philosophie und Debatten zusammenbrachte.
Nur fünf Tage nach dem Tod von Michael Hohmann ist am 30. Dezember auch Peter Zingler, einer der Mitgründer der Romanfabrik, gestorben. In Erinnerung an den Schriftsteller und Drehbuchautor, dessen Leben selbst wie aus einem Roman entsprungen scheint, wiederholt hr2-kultur am 11. Januar ein Doppelkopfgespräch aus dem Jahr 2006.
Ein Gespräch mit Ruthard Stäblein zum Tod von Michael Hohmann und Peter Zingler können Sie auf hr2.de als Podcast hören.

Hommage an Wilhelm Genazino 

Autor Wilhelm Genazino © imago imagines | Gerhard Leber
Dem Autor Wilhelm Genazino gelang mit seinem Roman "Ein Regenschirm für diesen Tag" ein Bestsellererfolg, mit dem er seiner Wahlheimat Frankfurt ein Denkmal setzte. 1943 in Mannheim geboren, begann er seine Karriere als Schriftsteller bei der Satirezeitschrift Pardon in Frankfurt, wo er bis zu seinem Tod 2018 lebte. Am 22. Januar wäre er 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass senden wir in hr2-kultur ab dem 16. Januar auf unserem Lesungsplatz Ein Regenschirm für diesen Tag, gelesen vom Autor selbst. Im Doppelkopf am 20. Januar strahlen wir ein Gespräch aus, das Sylvia Schwab 2013 mit dem Autor führte, und am 22. Januar können Sie sich auf den Hörspiel-Klassiker Die Wörtlichkeit der Sehnsucht von 1973 freuen, bei dem Genazino selbst Regie führte. 

Tipps zum Hören: VauO Stomps & Frankfurter Autor*innen

Verleger und Autor VauO Stomps © LiteraTouren.kultur in Oberursel e.V.
Victor Otto Stomps war ein engagierter Verleger der Nachkriegszeit, dem insbesondere junge, experimentierfreudige Autor*innen am Herzen lagen. Seine Verlagsdruckerei "Eremitenpresse" hatte ab 1954 ihren Standort in Stierstadt/Oberursel und wurde zu seiner "Eremitage im Taunus". Weniger bekannt ist, dass VauO Stomps auch selbst schrieb. Zu seinem 125. Geburtstag fand in Oberursel ein Literaturabend statt, der sich seinem schriftstellerischen Werk widmete. Wir haben die Veranstaltung für Sie aufgezeichnet, zu hören in unserer Sendung Literaturland Hessen am 29. Januar.

In unserer Spätlese senden wir eine kleine Reihe Frankfurter Autor*innen: Bernd Eilert liest aus Meine Île de Ré (als Podcast bereits abrufbar), Britta Bördner aus Es geht um eine Frau (Sendung am 10.1.2023) und Moritz Hürtgen aus Der Boulevard des Schreckens (Sendung am 24.01.2023). 

hr2-Partnerbuchhandlungen: Buchtipps für den Januar

© photocase | hr
Auch im neuen Jahr halten die hr2-Partnerbuchhandlungen wieder Buchempfehlungen für Sie bereit. Der Roman "Die letzten Strahlen eines Sterns" von Amanda Lee Coe beginnt mit einer fotografischen Momentaufnahme auf einer Party in Berlin im Jahr 1928. Hier treffen drei sehr unterschiedliche Frauen zusammen: Die aufstrebende deutsche Schauspielerin Marlene Dietrich, Anna May Wong, der erste chinesisch stämmige US-Filmstar, und die Filmregisseurin Leni Riefenstahl, die sich später in den Dienst der NS-Propaganda stellte. Hieraus entwickelt sich ein Roman, der die Jahrzehnte und Kontinente umspannenden Lebenswege der drei Frauen nachzeichnet. Außerdem mit dabei sind Shelly Kupferberg mit "Isidor. Ein jüdisches Leben", Melissa Fu mit "Der Pfirsichgarten" und Anna-Maria Caspari mit "Ginsterhöhe".

Herausgeber
Hessischer Rundfunk
hr2-kultur
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